Aggressionsverhalten des Hundes – eine tiefergehende Betrachtung

Aggression ist ein natürliches, regulatives Verhalten, das dazu eingesetzt wird, konfrontierende Situationen zu vermeiden, bedrohliche Reize auf Distanz zu halten, Ressourcen zu sichern und das Individuum zu schützen. Aggressionsverhalten ist nicht nur ein Regulationsmechanismus, sondern ebenso ein kommunikatives Element im Sozialkontakt. Droh- und Aggressionsverhalten dienen dazu, Unwohlsein zu transportieren und sowohl sich selbst als auch wichtige Ressourcen wie Nachkommen, Sozialpartner, Nahrung und Lebensraum zu schützen. Aggressive Verhaltensweisen des Hundes sind als Werkzeug zu betrachten, das in vielen verschiedenen Bereichen zunächst einmal völlig natürlich als kommunikatives, deeskalierendes und distanzschaffendes, aber auch als eskalationsförderndes Verhalten eingesetzt wird.
Untersuchungen über die Aggressionsbereitschaft des Hundes ergaben, dass ein Tier, das über eine längere Zeit keine aggressiven Handlungen ausführen muss und nicht mit einschlägigen auslösenden Reizen konfrontiert wird, eine deutlich geringere Bereitschaft zu aggressiven Verhaltensweisen und aggressiven Konfliktlösungsstrategien zeigt. Wie auch bei anderen Verhaltensweisen wird Aggression als Konfliktlösung immer wieder eingeübt und erneut als notwendig eingestuft, wenn der Hund sie ausführen muss – auch, wenn sie nicht immer zum Erfolg führt. Verantwortlich dafür ist insbesondere das Hormon Noradrenalin, das sowohl der Steuerung von aggressivem Verhalten dient und im Gehirn eine Reizschwellenerniedrigung bewirkt, aber auch Lernprozesse erleichtert. Ein Tier, das regelmäßig aggressiv handelt und dabei lernt, dass es seine Umwelt dadurch beeinflussen kann, neigt in der Folgezeit eher dazu, vermehrt aggressiv zu reagieren. Es wird bei der nächsten Gelegenheit schon bei geringeren auslösenden Reizen eine aggressive Reaktion zeigen, da die Aggression als hilfreich wahrgenommen wurde.

Hund-ist-aggressivQuelle: meinhund24.de

Aggressives Verhalten – Böse Absicht oder natürlicher Reflex?

Ein distanzvergrößerndes Knurren ist keine rationale Verhaltensweise des Hundes, sondern eine instinktive kommunikative Geste, ebenso ist ein Biss in einem Schreckmoment des Hundes kein überlegtes, bewusstes Verhalten, sondern eine affektive Reaktion auf einen für ihn bedrohlichen und unangenehmen Reiz. Ein Hund, der auf Berührungen und Distanzunterschreitungen ohne sichtbare Vorwarnung mit einem Biss reagiert, handelt nicht rational motiviert, sondern instinktiv, weshalb Strafmaßnahmen in diesem Fall nicht verhaltensverringend wirken, sondern die Intensität häufig verstärken, da sich das Stresslevel des Hundes erhöht, die Bereitschaft zum Selbstschutz ansteigt und die bestehende Situation für den Hund noch negativer erscheint.
Eine Verhaltensunterbrechung durch konkurrierende aversive und appetitive Reize verringert zwar die Länge der aggressiven Handlung, nicht jedoch das generelle Auftreten und das Initialverhalten – die eskalierende Aggression tritt durch einen wiederkehrenden Abbruch möglicherweise (nicht grundsätzlich) kürzer auf, wird jedoch noch immer ausgeführt. Ein Abbruch ist lediglich im Ansatz des Verhaltens oder vor dem Auftreten der aggressiven Handlung verhaltensmindernd. Präventive Maßnahmen und ein langschrittiges Training an der Impulskontrolle des Hundes sowie an einem erneuten Einsatz von vorherigen Warnsignalen sind deutlich empfehlenswerter, ebenso ist eine Reduktion des Stresslevels und eine Vermeidung von auslösenden Reizen zur Herabsenkung der Aggressionsbereitschaft vor weiteren, verhaltensverändernden Maßnahmen sinnvoll, damit sich das Verhalten nicht weiter festigt. Bei einer durch negative Erfahrungen herabgesetzten Reizschwelle in Kombination mit einem erhöhten Testosteronlevel und einem Anstieg des Cortisolspiegels in einer Stresssituation steigt die Bereitschaft des Tieres, Drohsignale auszulassen und körperliche Aggressivität als distanzvergrößernde Maßnahme zu wählen. Das rationale Handeln des jeweiligen Hundes wird eingeschränkt, wodurch sich die Wahrscheinlichkeit auf einen Biss als Folge einer Stress-, Bedrohungs- oder Affektreaktion erhöht.
Bei einem Hund mit neutraler Vorgeschichte, einer normal verlaufenden Sozialisation und einer normalen Testosteron- und Cortisolkonzentration werden zunächst warnende aggressive Signale (Drohsignale), beispielsweise Knurren, Fletschen und Abschnappen gesendet, um den Konflikt zu entschärfen, das Aggressionsverhalten tritt sowohl kontrollierter als auch verringert affektiv auf.

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Aggression between two dogs – Hana Sanders

Die neurophysiologischen Hintergründe der Aggression

Aggressives Verhalten wird in Selbstschutzaggression, Jungtierverteidigung und Wettbewerbsaggression (Ressourcen, Sozialpartner, Revier und situativer sowie genereller sozialer Status) aufgeteilt. Alle Aggressionsformen können sowohl innerartlich als auch zwischenartlich und im Mensch-Hund-Kontext auftreten.
Pauschale Trainingsansätze oder Verhaltenstherapien gegen aggressives Verhalten sind weder sinnvoll noch seriös, neben einer Anamnese, bei der die auslösenden Reize wie auch das konkrete aggressive Verhalten betrachtet werden, ist es wichtig, die verschiedenen Formen der Aggression sowie ihre zugrundeliegenden Motivationen und neurophysiologischen Hintergründe zu betrachten. Im Gegensatz zu den genannten Manifestationen des aggressiven Verhaltens ist Jagdverhalten nicht emotional angetrieben und wird weitgehend von der Genetik beeinflusst. Jagdverhalten wird in verschiedene Sequenzen unterteilt – ein vollständiges Jagdverhalten besteht aus Appetenz (Hunger / Nahrungsbeschaffung), Lokalisieren und Fixieren (schnüffeln, horchen, sichten), Anpirschen und Hetzen (Fährte verfolgen, einkreisen, Beute verfolgen) und schlussendlich dem Beutefang, dem Erlegen und Verzehren des Beutetieres. Die meisten Hunde zeigen kein vollständiges Jagdverhalten, sondern haben sich auf bestimmte Sequenzen spezialisiert, einige Hunde legen ihre Fokus auf die Fährtensuche oder das Vorstehen, andere suchen sich einen Kick in der Hatz, unter anderem bedingt durch Dopamin und Adrenalin. Das Jagdverhalten basiert auf einer Distanzverringerung, die sich auf den klassischen Beutefang mit dem Erlegen und Konsumieren der Beute als überlebenssichernden Mechanismus bezieht, während Aggression hingegen Distanz vergrößern soll und nicht dazu dient, das Überleben in Form von Nahrungsbeschaffung zu sichern, sondern lediglich beim Selbstschutz und der Ressourcenverteidigung überlebenssichernde Züge aufweisen kann. Dem Jagdverhalten liegen andere neurophysiologische Hintergründe und andere intrinsische Motivationen zugrunde als der Aggression von Hunden.

Aggression wird durch verschiedene Hormone, Botenstoffe und Gehirnregionen gesteuert. Bei einer konfrontierenden Auseinandersetzung kommt es zu einer Aktivierung der Amygdala (unseres Angstzentrums), der Insula (des Ekelzentrums) sowie des Hypothalamus (in dem Fall als Stresszentrum, denn der Hypothalamus regelt unseren Hormonhaushalt über die Hypophyse) und des Hirnstamms. Neben Serotonin, Dopamin und GABA sind auch die Signalmoleküle Noradrenalin und Acetylcholin Schlüsselfaktoren für ein breites Spektrum von Verhaltensweisen. Serotonin hat sowohl hemmende als auch stimulierende Effekte auf aggressives Verhalten; Serotonin und die γ-Aminobuttersäure (GABA) wirken sich aggressionshemmend aus. Dopamin und das mesolimbische System, das mit dem Belohnungssystem assoziiert wird, stehen mit offensivem aggressiven Verhalten in Verbindung. Dopamin kann sowohl aggressionsverstärkend als auch impulsivitätshemmend wirken, wodurch abnorme aggressive Verhaltensweisen entstehen können.
Beim Selbstschutzverhalten werden sowohl defensive als auch offensive aggressive Mechanismen aktiviert – während offensive Aggression eine Form des agonistischen Verhaltens ist, die sowohl durch einen defensiven als auch offensiven Aggressor in Bezug auf Ressourcenverteidung (Wettbewerbsaggression, Jungtierverteidigung) auftritt, ist defensive Aggression eine Reaktion auf eine bedrohliche Situation und dient insbesondere dem Selbstschutz.
Beim Selbstschutzverhalten werden vor allem Bereiche des medialen Hypothalamus sowie des periaquäduktalen Graus (einem Hirnbereich, der Angst- und Fluchtreflexe koordiniert) aktiviert. Bei defensiver Aggression sind im Gegensatz zur offensiven Aggression auch die Neurotransmitter Glutamat, Cholecystokinin sowie Substanz P beteiligt, die unter anderem auch für Angst- und Schmerzreaktionen zuständig sind. Auch Serotonin (5-HT) als Schlüsselneurotransmitter im Zusammenhang mit aggressivem Verhalten spielt bei der Selbstschutzaggression eine wichtige Rolle. Im Allgemeinen hat Serotonin eine hemmende Wirkung auf aggressives Verhalten, allerdings steht das funktionale aggressive Verhalten, das eine kommunikative und distanzvergrößernde sowie deeskalierende Funktion erfüllt, im Zusammenhang mit dem Serotoninspiegel.
Da Selbstschutzaggression in hohem Maße selbstbelohnend ist, spielt Noradrenalin im Zusammenhang mit einer Verfestigung des aggressiven Verhaltens eine besondere Rolle.
Verantwortlich für die Verteidigung der Jungtiere ist insbesondere das Hormon Prolaktin. Aggressives Verhalten, das der Verteidigung des Nachwuchses dient, ist in hohem Maße instinktiv und wird selten durch die Erfahrungen des Tieres verringert oder gemildert.
Tritt aggressives Verhalten als Partnerschutzverhalten auf, ist das als Eifersuchtshormon bekannte Vasopressin verantwortlich, während innerartliche Konflikte, die sowohl status- als auch ressourcenbezogen sein können, maßgeblich durch Sexualhormone wie u.A. Testosteron und Serotonin beeinflusst werden. Gemeinsam mit dem Bindungshormon Oxytozin spielt Vasopressin besonders in der Frühphase sich neu bildender Beziehungen eine Rolle. Vasopressin ist als Kotransmitter des Noradrenalins aktiv und sorgt für das Fernhalten unbeteiligter Dritter in der Phase der Beziehungsbildung. Generell ist bei vielen Wirbeltieren eine Beteiligung des Vasopressin-Oxytozin-Systems an der Regelung sozialer Beziehungen nachgewiesen.

Ressourcenverteidigung in Form von Wettbewerbsaggression liegen andere hormonelle Ursachen als der Verteidigung des Nachwuchses zugrunde: Bei Futteraggression spielen Dopamin und Cortisol eine wichtige Rolle – sowohl eine erhöhte als auch eine verminderte Cortisolkonzentration ist mit einer steigenden Aggressionsbereitschaft verbunden. Die Auswirkungen von Cortisol stehen jedoch ebenso in Verbindung mit dem Testosteronlevel – ein erhöhter Testosteronspiegel in Kombination mit einem verringerten Cortisolspiegel trägt zu einer gesteigerten Aggressivität sowie aggressiver Handlungsbereitschaft bei, wohingegen eine geringe Konzentration an Testosteron und ein erhöhtes Cortisolniveau aggressives Verhalten hemmt. Die Rolle von Dopamin in Bezug auf aggressives Verhalten ist noch nicht genau bekannt. Das dopaminerge System wird aktiviert, wenn ein offensives Lebewesen auf ein defensives Lebewesen trifft. Beim Zusammentreffen eines konfliktbereiten Tieres auf ein defensives Tier erhöhen sich sowohl der Dopamin- als auch der Serotoninspiegel in Erwartung einer negativen Konfrontation. Beide Neurotransmitter sind nicht nur an aggressivem Verhalten beteiligt, sondern auch an der Bewältigung von Stress. Sowohl angenehme als auch stressige Ereignisse aktivieren das mesocorticolimbische Dopaminsystem.
Die Beteiligung von Dopamin an der Regulierung des aggressiven Verhaltens wird mit wettbewerbsbezogener Motivation assoziiert. Aggressives Verhalten in Verbindung mit erhöhter Dopaminkontzentration entsteht, wenn ein Konflikt zwischen zwei Individuen auftritt.
Eine Konfrontation um Ressourcen regt die Dopamin-Beteiligung aufgrund ihrer Rolle im Belohnungssystem an. Der Dopaminspiegel ist mit erhöhter Risikobereitschaft verbunden – die Risikobewertung beruht auf der Gewichtung der in Aussicht stehenden Belohnung und der zu erwartenden Selbstbelohnung während einer Konfrontation, wodurch die Dopaminregulation bei ressourcenbezogenener und konfrontierender Aggression eine wichtige Rolle spielt.
Durch den Selbstbelohnungsaspekt einer erfolgreichen Ressourcenverteidigung festigt sich dieses Verhalten schneller als andere aggressive Verhaltensweisen und führt deshalb besonders oft zu übersteigertem, problematischem Verhalten.

Ursachen inadäquater und übersteigerter Aggression

In einer angemessenen Form dient Aggression ebenso wie Beschwichtigung dazu, Konflikte zu entschärfen, aber auch dazu, jene für sich zu entscheiden. Aggression ist ein natürlicher Mechanismus, um sich gegenüber anderen Individuen durchzusetzen, Ressourcen zu schützen oder zu beanspruchen und ein sicheres Lebensumfeld zu schaffen. Bei einem normalen, angemessenen Aggressionsverhalten sind Interdependenzen zwischen Drohen und Beschwichtigung vorhanden, der offensive Part reagiert auf die konfliktentschärfenden Signale des Gegenübers und zeigt situativ sowohl offensive Handlungen (Aggression) als auch defensive Handlungen (Beschwichtigung, Vermeidung). Ein Hund, der aggressive Handlungen als einzige Konfliktlösung etabliert hat, zeigt nur noch wenige Beschwichtigungssignale, mitunter bleibt eine entschärfende Kommunikation zunächst völlig aus, es kommt direkt zum Angriff oder zum Bedrohungsverhalten – um dies zu entschärfen, müssen alle Stufen des Drohverhaltens wiederhergestellt werden und Meideverhalten als gewinnbringende Lösung etabliert werden.
In den meisten Fällen entsteht ein unangemessenes Aggressionsverhalten durch eine für den jeweiligen Hund unpassende oder unzureichende Sozialisierung, gravierende Erziehungsfehler und die immer wiederkehrende Bestätigung, einen Konflikt nur durch massives aggressives Handeln erfolgreich lösen zu können. Hunde, deren Drohsignale missachtet oder bestraft wurden, neigen dazu, keine Warnzeichen zu zeigen, sondern direkt zu beißen.
Obwohl aggressives Verhalten nicht rassebedingt ist, weisen einige Rassen Verhaltensweisen auf, die ohne entsprechende Kontrolle und Modifikation seitens des Halters zu einer Begünstigung aggressiver Konfliktlösungen führen können. Individuen können stärker ausgeprägte Vorwärtstendenzen aufweisen und durch eine ungünstige Verpaarung, die die aggressiven Tendenzen fördern sowie durch eine unzureichende Aufzucht bereits im Junghundalter ausgeprägte Aggressivität zeigen. Insbesondere Rassen und Individuen, die aufgrund ihrer Unsicherheit oder ihrer Reaktivität dazu neigen, einen engen, klaren Handlungsrahmen zu benötigen, neigen bei unklaren Regeln, bereits wenigen schlechten Erfahrungen und Erfolgen aggressiver Problemlösungen dazu, unangemessene Aggression zu zeigen, die oftmals in wettbewerbsbezogen oder selbstschutzmotiviert ist.
Viele Hunde, die vorrangig aggressiv in Konflikte treten, profitieren von einem engmaschigen, berechenbaren und klaren Handlungsrahmen, in dem sie sich bewegen können, bevor es ihnen ermöglicht wird, eigene Lösungsansätze zu finden und erfolgreich statt einer aggressiven Konfliktlösung einzusetzen.

 

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Eskalationsleiter beim Hund – Quelle: Teamschule.ch

Fazit

Es ist wichtig, aggressives Verhalten genauso wie beschwichtigendes und defensives konfliktvermeidendes Verhalten als einen natürlichen, funktionalen Bestandteil in der Kommunikation des Hundes anzusehen. Aggressives Handeln eines Hundes in Form von Drohsignalen sind ein Teil deeskalierender Kommunikation und dienen erst einmal dazu, Konflikte artübergreifend zu vermeiden. Aggressives Verhalten eskaliert erst dann, wenn feine, konfliktentschärfende Drohgesten wiederholt missachtet wurden und der Hund gelernt hat, sich durch deutlichere Signale durchsetzen zu müssen. Um eine übersteigerte Aggressivität zu vermeiden, ist es wichtig, die normale Kommunikation des Hundes sowohl im Droh- als auch im Meideverhalten zu respektieren und darauf einzugehen. Aggressives Verhalten hat in jedem Fall eine Ursache, die sowohl durch die Umwelt, als auch durch Krankheiten bedingt sein kann; ist diese Ursache aus der Welt geschafft oder die Emotion des Hundes zum Auslöser eine andere, mindert sich die Aggressionsbereitschaft. Bereits manifestiertes Aggressionsverhalten sollte unbedingt in einem auf das Indiviuum abgestimmten Training behandelt werden und nicht in Form einer strafbasierten, reaktionshemmenden Weise trainiert werden, es ist wichtig, nicht nur die Ausführung der aggressiven Handlung zu unterdrücken, sondern auch ihre Ursachen zu beheben und eine vollständige Kommunikationsleiter des Drohverhaltens wiederherzustellen. Aggressives Verhalten ist eine natürliche, affektive und instinktgesteuerte Reaktion auf einen auslösenden Umweltreiz, die sowohl ernstgenommen als auch respektiert werden sollte. Durch deeskalierendes Verhalten, distanzvergrößernde Maßnahmen und entsprechendes Training am Verhalten des Hundes und seiner Bewertung des Schlüsselreizes lassen sich übermäßige aggressive Handlungen vermeiden.

References: Aggressive behavior and three neurotransmitters: dopamine, GABA, and serotonin—a review of the last 10 yearsRodrigo Narvaes ; Rosa Maria Martins de Almeida ;Psychology & Neuroscience 2014
Biology of Aggression, 2005; Randy J. Nelson
Affective Neuroscience: The Foundations of Human and Animal Emotions (Series in Affective Science), Panksepp
http://www.concordia.ca/cunews/main/releases/2011/02/09/behavioral-problems-linked-to-cortisol-levels.html
Aggression im Hundealltag von Sophie Strodtbeck
Neuroendocrine aspects of pediatric aggression: Can hormone measures be clinically useful?
Drew H Barzman, Avni Patel, Loretta Sonnier and Jeffrey R Strawn
Cortisol, dopamine, aggression presentation; Gustavo A. Martínez-Muñiz
Brain structures and neurotransmitters regulating aggression in cats: implications for human aggression; Gregg TR, Siegel A.

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